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Haarwechsel: lose Haare rechtzeitig entfernen
Warum Hunde haaren
Alte und geschädigte Haare fallen aus. Laut ASPCA hängen Menge und Rhythmus unter anderem von Rasse, Gesundheit und Jahreszeit ab. Manche Hunde verlieren im Frühjahr viel Winterfell; Hunde im Haus können gleichmäßiger über das Jahr haaren. Ein Vergleich mit dem Nachbarhund sagt daher wenig aus.
Zwei Schichten berücksichtigen
Das doppelte Fell besteht aus weicher dichter Unterwolle und gröberen Deckhaaren. Nach der AKC-Beschreibung schützt das System die Haut und trägt zur Isolation bei. Lose Unterwolle kann sich verdichten und verfilzen, wenn nur die Oberfläche gepflegt wird. Ziel ist, lose Haare herauszuarbeiten, nicht beliebig viel gesundes Fell zu entfernen.
Werkzeuge passend auswählen
Der AKC beschreibt Zupfbürsten für totes Haar in dichtem Fell sowie Unterwollrechen oder geeignete Entfilzungswerkzeuge bei stärkerem Haarwechsel. Länge und Abstand der Zinken müssen zum Fell passen. Ein grober Kamm kann Verwicklungen finden. Ziehen Sie nicht gewaltsam und beenden Sie die Arbeit bei gereizter Haut. Ein Hundefriseur kann zeigen, wie viel Arbeit für Ihren Hund sinnvoll ist.
Warum Scheren keine Abkürzung ist
Nach dem AKC beseitigt Scheren das Haaren nicht und kann das schützende Fellsystem beeinträchtigen. Stark verdichtetes, verfilztes Fell kann professionelle Maßnahmen nötig machen, etwa damit die Haut wieder trocknen kann. Diese Ausnahme gehört beurteilt, nicht als allgemeiner Sommerhaarschnitt verstanden.
Wenn es nicht wie normaler Haarwechsel aussieht
Kahle Stellen, dünner werdendes Fell, rote Haut, Juckreiz oder ein plötzlicher Wandel sollten tierärztlich geprüft werden. Bürsten behandelt keine Allergie, Infektion oder hormonelle Erkrankung. Das Pflegeprotokoll kann die zeitliche Entwicklung festhalten. Für fest sitzende Unterwolle siehe auch wann ein Hundefriseur helfen kann.
Wie sich die Schichten verhalten
Der AKC beschreibt die äußeren Deckhaare als gröber und feuchtigkeitsabweisend, während die dichte Unterwolle zum Schutz in unterschiedlichen Temperaturen beiträgt. Bei feuchtem Klima kann vernachlässigte Unterwolle Feuchtigkeit an der Haut halten. Professionelle Pflege kann dann nötig sein, bevor sich starke Verfilzung entwickelt.
Der AKC beschreibt bei geeigneten dichten Felltypen das Arbeiten mit einer Zupfbürste in mehreren Richtungen und bei starkem Haarwechsel einen passenden Rechen oder ein Unterwollwerkzeug. Weniger Haare an der Bürste sind ein Beobachtungspunkt, kein Anlass endlos weiterzubürsten. Scheren kann laut AKC sowohl Deckhaar als auch Unterwolle beeinträchtigen und Sonnenbrand oder Hautproblemen Vorschub leisten. Nicht jede Fellveränderung ist deshalb normaler saisonaler Wechsel.