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Ohren und Pfoten pflegen
Reinigen heißt nicht hineinbohren
Zu häufiges oder tiefes Reinigen kann selbst reizen. Die ASPCA beschreibt das vorsichtige Abwischen sichtbarer Bereiche mit Watte oder Gaze und einem geeigneten Mittel. Lassen Sie den Tierarzt Produkt und Technik für Ihren Hund zeigen. Heben Sie Schmutz ab, statt ihn nach innen zu reiben; stecken Sie nichts in den Gehörgang.
Wann nicht weiterputzen
Der Gehörgang verläuft erst nach unten und dann seitlich, weshalb Wasser und Fremdmaterial nicht leicht herauskommen. Ein auffälliges Ohr ist daher keine Aufforderung zu intensiverem Reinigen.
Bei solchen Zeichen den Tierarzt kontaktieren. Ein schmerzhaftes oder möglicherweise infiziertes Ohr sollte nicht auf eigene Faust weiterbehandelt werden.
Pfoten: einmal aufmerksam hinsehen
Heben Sie jede Pfote vorsichtig an. Prüfen Sie Ballen auf Risse, Schnitte und Fremdkörper sowie die Zehenzwischenräume auf Samen, Grannen und Rötung. Beobachten Sie auch die Krallenlänge. Klackern kann ein Hinweis sein, den Krallenschnitt zu planen. Tief sitzende Fremdkörper, Schwellung, Nässen oder wiederholtes Lecken gehören zum Tierarzt.
In eine bestehende Routine einbauen
Ein kurzer Blick bei der Fellpflege ist oft einfacher als eine zusätzliche große Sitzung. Das Pflegeprotokoll kann notieren, was Sie gesehen haben. Ein Eintrag bestätigt aber weder Gesundheit noch erfolgreiche Behandlung.
Was die Sichtkontrolle ergänzt
Hunde mit viel Ohrenschmalz oder Haaren am inneren Ohr brauchen besonders aufmerksame Kontrollen, aber nicht automatisch häufigere Tiefenreinigung. Die ASPCA nennt unter anderem Mineralöl oder einen dafür formulierten Ohrreiniger zum Anfeuchten von Watte oder Gaze. Die Eignung für Ihren Hund muss der Tierarzt klären, vor allem bei Beschwerden. Die Ohrmuschel vorsichtig zurücklegen und sichtbaren Schmutz abheben, nicht in den Kanal schieben.
Bei langhaarigen Hunden können gepflegte Haare um die Füße helfen, Fremdmaterial besser zu bemerken. Ein Schnitt in Hautnähe ist jedoch keine Aufgabe zum Ausprobieren. Zeigen Sie auffällige Stellen dem Tierarzt oder lassen Sie sich die Pflege im Salon vorführen. Ein kurzer wöchentlicher Blick ist eine Erinnerung zum Beobachten, keine Garantie, dass zwischen den Kontrollen nichts passiert.